ArtikelArticleContributoBijdrageBidrag
+43 4282 2051
Back to Top
Gutschein Unverbindlich Anfragen Jetzt Buchen

Familienurlaub in Hermagor

 

 

Hallo Campingfans, wir sind's, die Lienerts aus Berlin: Papa Rolf (44), Mama Sonja (41) mit den Kindern René (14) und Gregor (12). Wir möchten euch gerne erzählen, was wir diesen Sommer beim Urlaub im Schluga Camping Hermagor erlebt haben – und, wie es überhaupt dazu kam, dass wir diese Region Österreichs für uns entdeckten. Eine lustige Geschichte. Aber lest selbst …

Sommerurlaub in Kärnten – die Familie reist gut gelaunt im Wohnmobil

Schluga Camping Hermagor
Schluga Camping in Hermagor

So ein Wohnmobil ist schon eine praktische Sache. Meinen Vater musste ich auch gar nicht lange bitten. Opa Fritz ist ja schon längere Zeit im wohlverdienten Ruhestand und kann sich gemeinsam mit Omi Anita das ganze Jahr über am Wohnmobil erfreuen. In den Sommerferien macht er uns und den Kindern dann gerne die Freude und tritt das praktische Gefährt ab. Von Berlin ist es ja doch ein Stück weit bis in die schöne Berglandschaft von Kärnten. Aber mit ein paar kleinen Zwischenstopps und den mitgeführten leckeren Speisen und Getränken wird bereits die Anreise zum Vergnügen. Während die Kids die neusten Spiele checkten und Rolf das Wohnmobil steuerte, saß ich relaxt auf dem Beifahrersitz und konnte weitere Details zum Urlaubsziel in Erfahrung bringen.


Uns war im Vorfeld wichtig gewesen, einen zentralen Campingplatz auszuwählen, damit wir auch die eine oder andere Exkursion unternehmen konnten. Im Internet waren wir recht schnell auf das Schluga Camping Hermagor am Pressegger See gestoßen, das mittig zwischen oberem und unterem Gailtal lag und einen hervorragenden Eindruck bei uns hinterließ. Sowohl was die Einrichtungen am Platz als auch das Umfeld betraf. Und unsere Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen.


Obwohl wir gerne in Berlin leben und es zudem der Beruf erfordert, nehmen wir uns im Urlaub gerne eine Auszeit von der Großstadt. Hinzu kommt, dass mein Mann und ich die Naturlandschaften lieben und auch die Kids dafür begeistern können. „Aber was führt euch gerade auf einen Campingplatz nach Kärnten“, werdet ihr vermutlich fragen. Nun, das ist eigentlich eine ganz amüsante Geschichte. Rolf ist leidenschaftlicher Wolfgang Ambros Fan, und in schöner Regelmäßigkeit muss ich mir das Album „Watzmann“ anhören. Und da kommt ja bekanntlich die „Gailtalerin“ drin vor. Ein sehr verführerisches Weib, das den Männern den Kopf verdreht – und stets bekommt, was sie will. Aus Spaß nennt mich mein holder Gatte manchmal auch Gailtalerin. Wenn Rolf bei der Hausarbeit mit anpacken soll, ruft er den Kindern schon mal zu. „Hört, die Gailtalerin hat zum Staubsaugen gerufen, und ihrem Ruf muss man folgen, sonst staubt's!“ Na ja, und obwohl Rolf das Album schon so oft angehört hatte, stellte er sich erst jetzt die Frage: „Wie sieht es in diesem Gailtal eigentlich aus?“ Also schnell das Tablet geschnappt, die Suchmaschine bemüht und nur wenig später blickten wir beide auf eine wunderschöne Landschaft. „Du, das wird unser nächster Sommerurlaub“, meinte Rolf, „jetzt musst du nur noch deinen Vater überreden, dass er uns fürs Familiencamping wieder sein Wohnmobil ausleiht.“ „Du weißt doch, die Gailtalerin bekommt immer, was sie will“, antwortet ich mit einem schelmischen Augenzwinkern.

Ankunft am Campingplatz und erste Eindrücke

Bereits das letzte Teilstück auf der B111 stimmt auf das Camp und die Umgebung ein. Denn mit jedem gefahrenen Kilometer wird die Landschaft idyllischer. Fernab vom Massentourismus, ohne Staus und Großstadtgehupe sucht man die Hektik hier vergebens. Dann die Ankunft im Camp. Schon in den Bewertungen stand, dass das Personal sehr freundlich ist – was wir nur bestätigen können. Ruckzuck sind die Formalitäten erledigt und das Familiencamping kann beginnen. Und unsere Erwartungen werden in vollem Umfang erfüllt. Der gesamte Platz wirkt sehr ordentlich, die sanitären Anlagen sind blitzsauber und auf modernstem Stand. Das trifft erfreulicherweise auf für den Rest unseres Feriendomizils zu. Wir können uns aussuchen, ob wir es uns im Naturschwimmteich oder im Outdoorpool der großen AlpinSPA-Anlage gut gehen lassen.


Relaxt wird auf der großzügig angelegten Liegewiese. Falls doch einmal ein Regentag anstehen sollte, geht’s ins Hallenbad des AlpinSPA und anschließend in den Wellnessbereich mit Massage, Sauna und Relaxzone. Insgesamt 5,5 Hektar umfassender Freizeitspaß warten hier in Südkärnten darauf, von uns entdeckt zu werden. Also los geht’s.

Wir entdecken das Camp und können uns nur schwer losreißen

Schluga Strand Eisberg

Eigentlich hatten wir ja zahlreiche Exkursionen rund um unseren Zielort geplant, aber am Ende können wir uns nur schwer losreißen. Wir wollten das berühmte Skigebiet Nassfeld besuchen, dass auch im Sommer mit reizvollen Strecken zum Wandern einlädt. Aber die ersten Urlaubstage verbrachten wir komplett im Camp und am hauseigenen Schluga Strand am Pressegger See – es war einfach alles da. Zur Erfrischung ging es in den Pool. Im Anschluss gönnten sich Rolf und ich im Schluga's Wirtshaus auf der Terrasse einen kühlen Drink und kamen mit anderen Campingfans ins Gespräch.


Die Kids trafen im Jugendraum auf Gleichgesinnte und ließen es sich im Anschluss beim Tischtennis, Tennis, Radfahren und abends in der „Kids Disco“ gut gehen. Letztere diente natürlich auch dazu, sich im Flirten zu üben. Denn mit 12 und 14 Jahren sind die Mädels schon ein großes Thema. In dem Alter sind Kids ohnehin mal gern für sich allein. So fanden es René und Gregor zum Beispiel viel cooler, die Nacht im mitgeführten Zelt zu übernachten.

Die zweite Urlaubswoche und die Lust aufs Wiederkommen

Erst in der zweiten Urlaubswoche haben wir dann unser Basislager für gemeinsame Familienexkursionen verlassen. Wobei sich Opis Wohnmobil erst einmal weiter entspannen durfte. Denn der Schluga Strand am Pressegger See lag nur knappe vier Kilometer entfernt. Für eine sportliche Familie wie die unserer hieß das: Ab zum Camping Fahrradverleih und auf zum nächsten Badevergnügen. Und der Tagesausflug zur „Badewanne des Gailtals“ hat sich gelohnt. Denn der See zählt zu den saubersten Gewässern in Europa und heizt sich bis zu 28 °C auf. In den folgenden Tagen haben wir dann noch die imposante Garnitzenklamm, den Aqua-Trail und eine unvergesslich abenteuerliche Raftingtour auf der Gail für uns entdeckt. Die zweite Urlaubswoche verging wie im Flug und bei der Abreise stand für uns fest, das sollte nicht unser letztes Familiencamping in Hermagor/Südkärnten gewesen sein.


Falls ihr ebenfalls Lust bekommen habt, dieser Region einen Besuch abzustatten, wünschen euch die Lienerts ebenso viel Urlaubsspaß.