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Wandern Nassfeld für Einsteiger

Naturliebhaber und Sportsfreunde schätzen Österreich und Italien als gastfreundliche Destinationen, die vielfältige Möglichkeiten einer gelungenen Freizeitgestaltung offerieren. Inmitten einer herrlichen Flora verstehen diese, ganzjährig zu begeistern. Neben ausgedehnten Wanderungen, erfrischenden Badeausflügen und beschwingten Radtouren erfreut sich insbesondere Bergsteigen einer stetig wachsenden Beliebtheit. Dies ist wenig verwunderlich, locken doch zahlreiche majestätische Berggipfel mit einem unvergesslichen Ausblick. So auch das imposante Nassfeld als eines der beliebtesten Ausflugsziele für ambitionierte Skifahrer und angehende Bergsteiger.

Eine Region für besondere Ansprüche 

Der Gebirgssattel Nassfeld mit einer Passhöhe von 1530 m. ü. A. findet sich inmitten des Gail- und Kanaltals in den Karnischen Alpen. Hier teilt er sich in eine österreichische Seite im Norden und eine italienische Seite im Süden auf. Im Gailtal, das zum österreichischen Bezirk Hermagor zählt, liegt die maximale Steigung bei zehn Prozent. Mit einer zwölfprozentigen Steigung ist das Erkunden der italienischen Nassfeld Region minimal anspruchsvoller. Wanderfreudige Besucher sollten beachten, dass der südliche Pass von November bis Februar mit einer Wintersperre belegt ist. Im Gegensatz dazu besticht das Nassfeld als größtes Skigebiet Kärntens von Dezember bis April mit der Aussicht auf familienfreundliche Entdeckungsreisen. 

Wandern Nassfeld – diese Routen empfehlen sich für Neubergsteiger 

Der Zottachkopf lädt zum naturnahen Wandern im Gailtal ein. Dessen Gipfel, der über zwei verschiedene Routen zu erschließen ist, findet sich in 2.046 Höhenmetern. Die beiden Wege lassen sich je nach persönlicher Motivation und Können auswählen. Der Klettersteig als erste Option wird von den meisten Wanderern als anstrengendere Bergtour empfunden. Für einen ruhigeren Anstieg mit Kindern oder Hunden empfiehlt sich die daher zweite Route, der Sagmeister Steig. Vierbeinige Naturfreunde sollten aus Sicherheitsgründen unabhängig des gewählten Weges angeleint werden.

Eine Wanderung auf dem Cima di Terra Rossa ist die anspruchsvollste der drei vorgestellten Bergrouten für Einsteiger. Dessen höchster Punkt findet sich in 2.420 Höhenmetern. Da die südseitigen Hänge im Sommer wenig Schatten spenden, empfiehlt sich ein Aufstieg im Frühjahr oder im Herbst. Der Ausgangspunkt für dieses Abenteuer ist die Pecol Alm. Reisen Sie mit Ihrem Pkw an, können Sie diesen dort parken. Ihre Tour beginnen Sie ab der Alm in Richtung Norden über einen betonierten Weg. Nach einiger Zeit erreichen Sie das Rifugio Brazza, das sich für eine kurze Rast anbietet. Vor Ort finden Sie den Steig, dem Sie bis zum Gipfel folgen. Dieser ist zu Beginn recht flach, steigt mit fortschreitenden Höhenmetern jedoch an. Von der Brazza Hütte aus wandern Sie in der Regel zwei bis zweieinhalb Stunden, bis Sie den höchsten Punkt erreichen. Neben einer herrlichen floralen Pracht erhaschen Sie hier mit etwas Glück einen Blick auf die ortsansässigen Steinböcke. Der Abstieg ins Tal gelingt auf selbem Weg. 

Der Kleine Pal am Plöckenpass (Zirka 1 Stunde Fahrzeit von Hermagor), und der Wunsch nach einsteigerfreundlichen Bergtouren gehen Hand in Hand. Dies ist den gepflegten Wegen zu verdanken, auf denen Sie gut gesichert zum Gipfel in 1.867 Höhenmetern emporsteigen. Haben Sie diesen erklommen, erwartet Sie ein beeindruckender Ausblick ins Tal. Gleichzeitig dürfen Sie sich auf einen einzigartigen historischen Schatz freuen: Das am Gipfelplateau errichtete Freilichtmuseum offeriert einen spannenden Einblick in die lokale Geschichte. Diese wurde nachhaltig während des Ersten Weltkriegs als stark umkämpfter Kriegsschauplatz geprägt. Aufgrund der vielen Steinplatten raten ortskundige Wanderer jedoch davon ab, den Berg bei Nässe zu erklimmen. Die erhöhte Rutschgefahr sei nicht zu unterschätzen.

Wanderung auf den kleine Pal
Richtung Gipfel unterwegs
Traumhafte Aussicht
Auf dem Weg zum Zottachkopf
Wunderschöne Felsformationen
Am Gipfel oben angekommen

Kärntens schönste Seiten beim Wandern in Hermagor erleben

Die Region Nassfeld Hermagor übt einen unverkennbaren Reiz auf Sportler, Abenteurer und Genießer aus. So verzaubert das Naturparadies alljährlich unzählige Besucher mit einer herrlichen Flora, einzigartigen Fauna und raffinierten Freizeitaktivitäten. Auf insgesamt über 1.000 km langen Wanderwegen erleben Aktivurlauber das facettenreiche Antlitz Österreichs mit jeder Reise neu. Es überrascht daher wenig, dass die Region eines der beliebtesten Ausflugsziele Oberkärntens ist. Haben Sie das Bergsteigen für sich entdeckt, werden Sie Wandern in Nassfeld Hermagor zweifelsfrei lieben.

Zögern Sie nicht, sich für eine gelungene Bergtourenplanung mit Ihrem Schluga Team in Verbindung zu setzen.