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Wandern Nassfeld für Geübte

Die Region Nassfeld befindet sich in den Karnischen Alpen im Süden Oberkärntens. Hier beeindruckt sie als majestätischer Gebirgssattel, der das österreichische Gailtal und das italienische Kanaltal verbindet. Insbesondere Sportbegeisterte und Naturliebhaber schätzen diese idyllische Umgebung als Destination mit aktivierendem Charakter. So laden mehr als 1.000 km an Wanderwegen zum sportiven Erkunden der hiesigen Flora und Fauna ein. Das ebenso sorgsam ausgebaute Mountainbike- und Radwegenetz setzt sich aus 31 Routen für jedes Niveau zusammen. In den Sommermonaten genießen Einheimische und Gäste den Sprung ins kühle Nass der Kärntner Seen oder des Pressegger Sees. Letzterer findet sich unweit von Hermagor, einer Ortschaft mit typisch österreichischem Charme.

Diese Höhen verstehen zu begeistern 

Geübte Bergsteiger können am Nassfeld aus zahlreichen Gipfeln auswählen, von denen jeder ein Abenteuer wert ist. Zu diesen zählen der Gartnerkofel, der Trogkofel und der Roßkofel.

Der ausgesetze Klettersteig Torre Clampil, auch als Winkelturm bekannt, empfiehlt sich für äußerst erfahrene Bergsteiger. Dieser führt auf direktem Wege durch die 180 m hohe Nordwand des Roßkofel.

Im Gegensatz dazu bevorzugen Neuwanderer den Zottachkofel oder den Ferrata Enrico Conton Klettersteig, der sich am Roßkofel am Nassfeld befindet.

Wandern im Gailtal ist jedoch nicht nur in luftigen Höhen ein Erlebnis, sondern ebenso in Bodennähe. Hierfür bieten sich die 25 kurzweiligen Themenwanderwege der Region hervorragend an.

Ausgewählte Routen veredeln Ihr Bergsteigen in Nassfeld Hermagor Erlebnis

Eine der beliebtesten Bergtouren ist der Spitzegel. Dieser sollte ebenso wie jede der anspruchsvollen Passagen bei bester Kondition erklommen werden. Belohnt werden die Mühen des mehrstündigen Auf- und Abstiegs durch eine herrliche Landschaft und unvergessliche Aussichten ins naturverwöhnte Tal.

Der Ausgangspunkt für diese Route ist direkt bei uns am Campingplatz. Folgen Sie dem ausgeschilderten Weg mit der Nummer 13, bis Sie in Richtung Radning eine Wegzweigung erreichen. Hier wechseln Sie auf Steig Nummer 248, der Sie durch ein dichtes Waldgebiet leitet. Haben Sie dieses durchquert, führt Sie Ihr weiterer Weg auf einem Hohlweg hin zu einem Plateau. An dieser Stelle bieten sich eine kurze Verschnaufpause und der Genuss der malerischen Aussicht an. Ihre Wanderung setzen Sie auf einem verkürzten Forstweg über steile Rinnen und Serpentinen fort. Nach einiger Zeit erreichen Sie ein Jagdhaus in 1.534 Höhenmetern. Dort folgt ein rascher Abstieg in den Dresen Graben. Kehren Sie gerne in der bewirtschafteten Ladinzen Hütte ein, die Sie nach dem weiterführenden flachen Anstieg antreffen. Setzen Sie Ihren Aufstieg fort, erreichen Sie einen Kamm und eine Weggabelung. Entscheiden Sie sich hier für die rechte Abzweigung. Sie durchqueren nun erneut ein Waldgebiet bis zu einer freien Almfläche. Lassen Sie diese hinter sich, erwartet Sie ein steiler Wegabschnitt. An dessen Ende erblicken Sie ein Grat. Von hier aus wandern Sie ostwärts und durchsteigen alsbald eine steile Felsrinne. Ist dies geschafft, dürfen Sie stolz auf Ihr Durchhaltevermögen sein: Sie haben das letzte Stück Ihres Weges zum Spitzegelgipfel gemeistert.

Die königliche Naturpracht des Nassfeldes 

Rauf zum Gartnerkofel
Imposante Bergwelten
Atemberaubender Ausblick
Teilweise sehr anstrengender Aufstieg
Anspruchsvolle Passagen

Mit einer Höhe von 2.317 Metern ist der Reißkofel der wohl imposanteste Berg in den Gailtaler Alpen. Dabei scheint es so, als würde der mächtige Kalkstock über ein sich stets wandelndes Antlitz verfügen. Betrachten Sie dieses Gebirge vom umliegenden Drautal aus, blicken Sie voller Ehrfurcht auf eine fast 500 Meter hinabstürzende Felswand. Im weiter westlich liegenden Lesachtal staunen Sie über einen durchdringenden Gipfelaufbau des Berges. Dieser unterscheidet sich durch seine spitze Form deutlich von den anderen Steinformationen der Region.

Die Nassfelder Bergwelt wird von drei mächtigen Kofeln geprägt, die über den Karnischen Alpen thronen. Diese steinalten Majestäten sind als Gartnerkofel, Roßkofel und Trogkofel bekannt. Das Antlitz von Letzteren gilt gemeinhin als das Schönste des Trios. Wer das detailreich gearbeitete Gipfelkreuz des Trogkofels erreichen möchte, sollte in jedem Fall beachten: Erfolg setzt in 2.281 Höhenmetern einen eisernen Willen, fundierte Praxiserfahrung und hochwertige Ausstattung voraus. Östlich des Plöckenpasses wartet dieses alleinstehende Gebirge also darauf, Bergsteigen in Hermagor zum einzigartigen und gleichsam anspruchsvollen Erlebnis werden zu lassen.

Bergsteigen im Gailtal vereint eine aktive Freizeitgestaltung und zeitlose Naturprachten. Dabei lernen Sie Kärnten aus einer neuen Perspektive kennen und lieben.

Genießen Sie Ihre Schluga Unterkunft als ideale Ausgangsbasis für diese und weitere unvergessliche Erlebnisse.